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Winterkörner findet man überall

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Es muss dieser Autolobby einfach an den Kragen gehen, denn etwas Winterkorn steckt in allen.

Zunächst ist der VW Diesel- Abgasskandal der Betrug am Kunden und das wiederum weltweit.

Dabei stehen nicht nur die Verantwortlichen in Wolfsburg im Fokus sondern indirekt unser Prüfsystem.

Man kann durchaus sagen, hier wurde ein System installiert was der Lobby der deutschen Automobilindustrie entsprach.

Damit hat das Kraftfahrzeugbundesamt seine Objektivität verloren, man machte den werkseigenen Beschiss zur Grundlage.

Lassen wir nun erst einmal die Lösung des Problems bei den Verursachern, denn sie störten nicht nur das Vertrauen der Kunden sondern setzten eine Region in Zukunftsangst.

Uns lehrt das allerdings mit entsprechenden Daten skeptischer umzugehen, nicht jede Kundenverarschung mehr mit zu machen.

Ein weiterer Meilenstein zur Ehrlichkeit wäre die Verbrauchsangabe, tatsächlich herrscht hier der Trend sich gegenseitig zu unterbieten.

Meistens liegt der tatsächliche Verbrauch mehr als 40% über diesen werksinternen Angaben.

Wir sollten das auch nicht mehr unkommentiert schlucken, denn ein Werbeprospekt sollte der Realität entsprechen.

Es geht also im Automobilbau um mehr Ehrlichkeit, wer allerdings hinter seinem Lenkrad sitzt und auch seinen Tacho schaut, der wird merken die dort vermerkte Höchstgeschwindigkeit liegt stets mehr als 30% höher als das Fahrzeug überhaupt erzielen kann.

Wer sich den Gag hat einfallen lassen, der fordert doch nur Halbdenkende zur Raserei heraus.

Wobei wir beim Thema sind, man verbindet immer noch Autofahren mit Raserei und damit machen die Konzerne ihren Gewinn, an dem wollen aber alle teilhaben.

Das ist die Mineralöllobby und das sind die Versicherungsgesellschaften, dieses Dreigestirn blockiert eigentlich unsere Zukunft.

Wo andere Anbieter bereits wesentlich weiter sind, verbrennen wir teurere Rohstoffe und benutzen das Auto als kurzzeitiges schnelles Statussymbol.

Was eigentlich weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar ist, noch steht die Fahrzeuglobby zur Produktionsökonomie.

Die Antwort wäre das intensiv gewartete Langzeitlaufauto mit dem wechselbaren Antrieb und die Verlagerung von der Produktions- auf die Werterhaltungsökonomie.

Etwas was uns in gar nicht so ferner Zukunft zur Debatte steht, denn wir können nicht mehr so unkoordiniert mit allen Rohstoffen innerhalb der Produktion umgehen.

Um das zu erkennen, fehlt aber allen in Wolfsburg und anderswo der Mut.

Die Mutlosen in den Zentralen verschanzen sich weiterhin hinter den alten Männern der Macht, interessieren sich für jede Schraube und Blechkante – putzen jede Scheibe und haben nicht den Blick für das eigentlich wesentliche.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 08. Oktober 2015 um 03:02 Uhr  

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