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Flüchtlingskrise: Hilfloser totalitärer Staat!

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In der Flüchtlingskrise wirkt der Staat hilflos und zugleich totalitär in seinem Anspruch, die Krise allein regeln zu wollen.

Die Bürger werden mit Drohungen und Gesetzen von den Flüchtlingen fern gehalten!

Einfach absurd. Derzeit haben wir den Stand von einer Millionen Flüchtlingen, die allein in 2015 zu uns gekommen sind. 99,99% dieser Menschen leben derzeit in Turnhallen, stillgelegten Baumärkten, alten Bürogebäuden, Flugzeughangars und sogar noch in Zelten!

In Berlin Tempelhof ist es beispielsweise so, dass die Menschen nach draußen auf die Toilette müssen, wo Dixi-Klos aufgebaut sind, zum Duschen müssen sie mit dem Bus in eine nahgelegene Schwimmhalle fahren und die Heizungen blasen viel heiße Luft in den ansonsten kalten Flugzeughangar.

Die Kinder sind krank, die ärztliche Versorgung armselig.

Wenn jetzt aber Menschen kommen, die Flüchtlinge bei sich aufnehmen wollen, werden sie mit den üblichen gesetzlichen Regelungen abgeschreckt.

Mindestwohnraum für 2 Personen sind 30qm, der allgemeine Wohnstandard muss eingehalten werden, reguläre Mietverträge über mindestens 2 Jahre sind zu schließen und das Kündigungsrecht des Aufnehmenden entspricht dem strengen deutschen Mietrecht!

Was soll das?

Es ist doch bekannt, dass die Wohnungsmärkte in den deutschen Großstädten dicht sind, dass auch solvente Mieter große Probleme haben, an eine Wohnung zu kommen und allein in Berlin mehrere hunderttausend Wohnungen fehlen, um den Markt wieder in einen Angebotsmarkt zu verändern – ohne die tausenden von Flüchtlingen wohlgemerkt!

Die derzeitige Politik der Flüchtlingsunterbringung ist also ernsthaft der Meinung, dass Syrische Familien lieber weiter in den Turnhallen und Baumärkten, notfalls in eilig aufgebauten Traglufthallen überwintern sollen, um sie nicht der Willkür helfender deutscher Bürger zu überlassen??

Die derzeit vermeldeten Vermittlungserfolge von kirchlichen und sozialen Initiativen in festen Wohnraum liegen weit unter einem Promille der bedürftigen, wohnungssuchenden Flüchtlinge.

Dennoch muss man diese armen Menschen ganz offensichtlich vor Angeboten unterhalb unserer Normen schützen und dann lieber mit dem Bus zum Duschen fahren, sowie zum pinkeln vor die Tür schicken.

Der Staat hat eine Macke und ist unflexibler geworden, als er jemals gewesen ist! Politische Korrektheit scheint wichtiger geworden zu sein, als schnelle Hilfe, Gesetze toppen Hilfsbereitschaft und die Deutschen werden außen vorgehalten bei der Lösung der Flüchtlingskrise – fast wie in einem totalitären System.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 15. Dezember 2015 um 03:49 Uhr  

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