Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Der Tod des Weihnachtsmannes ! (Ein frei erfundenes Märchen)

Der Tod des Weihnachtsmannes ! (Ein frei erfundenes Märchen)

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

 

Es war einmal in naher Zukunft ….. in einer Zeit in der die Menschheit den Glauben an die Macht verloren hatte, die Macht die ihnen durch kulturelle Entwicklung und soziale Bündnisse zu teil wurde.

Die Macht die sie Krisen überwinden lies und die Ihnen die Kraft zu einen Neubeginn gab.

Zweifel machte sich breit wo einst Vertrauen war !

Neid herrschte wo einst Freundschaft war !

Egoismus wo einst Solidarität war !

Wie konnte das geschehen !?

Eigentlich begann es damit das die Mächtigen dieser Welt und die Führer der Völker der Ansicht waren dass das alte Model der Macht nicht mehr Zeitgemäß sei, dass das Volk in deren Namen man handelte ein Unsicherheitsfaktor ist welches mit seiner Wahlfreiheit alle fünf Jahre schon für genug Probleme verantwortlich sei.

Dieses ihrerseits traut seinen Vertretern ebenso wenig.

Der Markt sollte es nun richten – Die Mutter die alle Kinder nährt !

Da sich jedoch diese Mutter wiederum selbst von ihren Kindern nährte opferte ihr das Volk die schwachen Kinder um das Wohl der Gesunden zu sichern.

Eine neue Macht war geboren !

Das Ende der Solidarität !

Solidarität war gestern, Eigenverantwortung heißt das neue Credo der Gesellschaft.

Maximale Flexibilität -

Maximale Leistung -

Maximaler Gewinn -

Die Ökonomisierung des des Marktes und der Arbeit als Konsequenz eines unbedingten Glaubens an ein fortwährendes Wachstum.

Der Markt als gleichberechtigter politischer Partner um das Geschäftsmodel der neuen Eliten zu retten !?

Nun, es liegt in der Natur der Sache das in einem solchen Zweckbündnis sich jeder etwas erhofft.

Der klamme Staat hofft darauf der Markt frisches Geld ins „Unternehmen“ bringt, der Markt hat Interesse an an den weitreichenden Befugnissen des Staates.

Letzterer weiß sich in guter Verhandlungsposition, nicht nur das er erhebliche Finanzmittel beibrächte sondern auch vor dem Hintergrund das bei seinem Geschäftsmodell unter Ausschluss demokratischer Entscheidungsfindung Prozesse dynamischer gestaltet werden können als bei den eher traditionellen Bewerber.

Eigentlich ist der Vertreter des Marktes aber auch nicht wirklich an einer Partnerschaft interessiert – Das liegt nicht in seiner Natur!

Nein sein Bestreben ist es im Stile eines Insolvenzverwalters die kranken Teile der Firma abzustoßen und die Gesunden zu optimieren.

Das Model das ihn so stark gemacht hat ist so einfach wie effektiv – Der Stärkere überlebt!

Dieses Model ist nicht auf Partnerschaft ausgerichtet und schon gar nicht mit einem Unternehmen das einen Großteil seiner Einkünfte in ein Sozialsystem investiert das er sich gar nicht mehr leisten kann.

Nein, sein Bestreben ist nicht eine Partnerschaft.

Er will die Macht und so formuliert er den Preis für seine Einwilligung:

  • Abbau von sozialen Wohltaten

  • Ökonomisierung des Marktes

  • Erleichterungen für den Handel

  • Staatliche Förderungen bzw. Steuernachlässe

Nun muß das Unternehmen liefern ! Der Staat als Werber muß nun zeigen dass das Unternehmen im Kern gesund und in der Perspektive interessant ist.

Um dieses zu erreichen muß der potenzielle Partner eine langfristig positive Entwicklung möglichst glaubwürdig verkaufen.

Dieses stellt er Erfahrungsgemäß am besten dadurch dar in dem er den Interessenten einen Ausblick in die Zukunft gibt, idealer weise enthält dieser schon Elemente des Geschäftsmodels des potenziellen Partners.

Mehr noch, um zu dokumentieren dass das Unternehmen auch über die Dynamik verfügt diesen Gesundungsprozess aus eigener Kraft zu bewältigen hat es bereits begonnen sich von alten (unrentablen) Werten zu trennen und sich unter dem Deckmantel der Eigenverantwortung schon ein Stück von dem einen oder anderen Klotz am Bein getrennt.

Nun zeigt der Markt sein Interesse und macht seinerseits ein Angebot: Er beginnt damit das er die Bemühungen des Bewerbers herausstellt und fuhr damit fort das er denke das eine Zusammenarbeit ihrer Unternehmen für beide nur Vorteile bringen könne, schränkte aber ein das es möglicherweise vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Geschäftsmodelle vielleicht sinnvoll wäre sich erst mal auf eine stille Teilhaberschaft zu einigen bis das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreibt.Und so kam es dann auch !

Das Schicksal nahm seinen Lauf !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 24. Dezember 2015 um 03:26 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5749
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14234432

Verwandte Beiträge