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SPD: Wer zu viel ausgrenzt, grenzt sich selber aus!

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In Rheinland-Pfalz versucht die SPD derzeit die linke Hegemonie mit einem aufgesetzten Linkspopulismus zu retten: Ausgrenzung und Hetze vorwiegend gegen die AfD.

Eine große Koalition hat sich dabei bereits vor der Landtagswahl gebildet, sowohl Unions-Spitzenkandidatin Klöckner, als auch Ministerpräsidentin Dreyer weigerten sich an einer Fernsehdiskussion teilzunehmen, in der auch die AfD vertreten sein sollte.

Dreyer zumindest wurde für diese skurrile Absage von der SPD gefeiert.

Man fragt sich nur wofür?

Die Verweigerung von Diskussionen hat etwas Antidemokratisches und findet im Zusammenhang mit rechten Bewegungen (Pegida) und Parteien (AfD) in letzter Zeit etwas zu oft statt.

Ausgrenzen statt zu diskutieren, scheint die bewährte Methode bei den Linken geworden zu sein, die tief in die SPD hineinreicht.

Das in der SPD allseits beliebte „Klappe Halten“ hat aber mit Demokratie nichts zu tun.

Es wäre ja nichts dagegen zu sagen, wenn man sich mit guten Argumenten gegen den rechten Rand der Gesellschaft abgrenzen würde.

Aber mit Verunglimpfung, Verhetzung und Ausgrenzung?

Das könnte sich rächen.

Nun gehört Charakterschwäche in großen Teilen zur SPD dazu, dass weiß man inzwischen. Aber immerhin ist die SPD noch eine Volkspartei.

Die scheint aber immer weniger zu begreifen, dass man Demokratie nicht mit Verboten auf Linie bringen kann.

Über den von Sozialdemokraten initiierten NPD-Rausschmiss aus der Gesellschaft denken die weniger fanatisierten Bürger auch etwas anders.

Eine Umfrage des Tagesspiegels unter seinen Lesern sah jüngst so aus:

Soll die NPD verboten werden?

Danke für Ihre Stimme.

  • Ja, weil ein Verbot zumindest helfen kann, die braune Gesinnung zu bekämpfen.[2134 Stimmen]
    9%
  • Ja, denn Rechtsradikale haben in deutschen Parlamenten dann keine Stimme mehr.[1251 Stimmen]
    6%
  • Ja, weil die NPD gegen Ausländer hetzt und die Demokratie abschaffen will.[2709 Stimmen]
    12%
  • Nein, weil Demokratie und Meinungsfreiheit auch bedeuten, eine Partei mit unerträglichen Positionen zu ertragen.[12697 Stimmen]
    56%
  • Nein, da die Rechtsextremen neue Organisationen gründen oder woanders weitermachen.[2698 Stimmen]
    12%
  • Nein, denn das Verbot könnte scheitern und die NPD dadurch stärken.[1233 Stimmen]
    5%

Gesamt: 22722 Stimmen

Eingefügt aus http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-und-die-fluechtlinge-die-stimmung-ist-gereizt/12799640.html

Vielleicht nicht repräsentativ diese Umfrage, aber eben nicht gerade von einer rechtslastigen Zeitung durchgeführt.

Am Ende verbleiben in einer Partei, deren Stern langsam sinkt immer gerade diejenigen, die ein erhebliches Sendungsbewusstsein und einen veritablen Fanatismus aufweisen.

Die autoritär strukturierten Parteisoldaten dürften auch noch mit von der Partie sein.

Aber weltoffene, vernünftige und vor allem politisch tolerante Menschen fühlen sich von einer solchen SPD eher vor den Kopf gestoßen.

Zur AfD gibt es natürlich einiges zu sagen.

Das Programm ist grundsätzlich neoliberal ausgerichtet und kontrastiert eigentümlich mit Nationalismen und Deutschtümelei.

Das passt nicht zum skrupellosen Weltbild der Neoliberalen.

Eine ganze Reihe von Programmpunkten passen deshalb nicht zusammen und bieten keinerlei Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung.

Zusammengefasst ist es eine unreife Partei, mit ebensolchen Kandidaten.

Da kann man schon mal auf Zitate-Jagd gehen und findet jede Menge Entgleisungen.

Nur, um die die Diskussion mit diesen Leuten zu verweigern, die insgesamt die 10 Prozent-Marke geknackt haben, reichen diese Tatsachen nicht aus.

Eine Kampftaktik kann sich auch abnutzen und die Verweigerung des Gesprächs haben Sozialdemokraten auch über Jahre mit der Partei die Linke betrieben.

Das prägt sich in das Gedächtnis der Leute ein.

Wer zu viel ausgrenzt, grenzt am Ende sich selbst aus.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 25. Januar 2016 um 03:03 Uhr  

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