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Ich hätte es nie gedacht, ich zittere Heinz Buschkowsky

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Stellen wir uns einmal die Frage, welche von unseren Werten sollten wir den Flüchtlingen vermitteln?

Innerhalb der deutschsprachigen Literatur gehen uns gesellschaftlich die Schriftsteller als Vorbilder aus, welches zeitgemäße Buch empfiehlt man?

Ebenso verhält es sich im deutschsprachigen Raum mit den Printmedien, nehmen wir uns die Bunten vor die meinen noch politisch zu sein, informieren die noch oder justieren die Meinungen?

Vollzieht man hier nicht etwas was außerhalb der Staatsgewalt liegt und inszeniert dem Leser etwas?

Was mit der Geopolitik und der Kultur in den Regionen eigentlich gar nichts zu tun hat, der Zerfall an Meinung ist der Auflagenrückgang unserer Tageszeitungen.

Uns interessiert schon lange nicht mehr der Zusammenhang und die Hintergrundinformation, was interessiert uns außer Fakten doch was sind Fakten wert?

Integration ist aber ganz etwas anders, dabei kommt der Überblick vor dem Faktencheck.

Man muss also etwas überblicken wollen, den Willen zu einer Integration herstellen heißt die Zusammenarbeit fördern.

Wenn dann aus der Zusammenarbeit ein Zusammenhang wird könnte das der Erfolg sein.

Erfolge kann man nicht heraus fordern auch auch nicht für sich konservieren, man muss den Erfolg sich schon erarbeiten.

Der eigentliche Schritt zu einer erfolgreichen Integration ist das gemeinsame Arbeiten, in welcher Ferne liegt aber genau das noch für viele?

Es ist die Herausforderung eigentlich für uns, das anzugehen was uns die christlichen Kirchen stets vor dem Beginn der Adventszeit sagen, „fairer mit den Menschen in dieser Welt umgehen“.

Damit sollten wir uns einmal messen, wie fair verhalten wir uns eigentlich tag täglich, wissen wir vor lauter Machtgier eigentlich noch die Fairness zu würdigen?

Scheißen wir nicht lieber unseren nächsten an um damit uns in eine bessere Lage zu bringen, ist manches was dann folgt fair? Fair ist man im Leben, wenn man teilt, freiwillig und aus Überzeugung.

Wir haben es verlernt zu teilen, wir wurden zu Austeilern.

Wundern wir uns dann wenn einige andere Menschen die zu uns kommen nicht mehr der Amboss sondern auch mal der Hammer sein wollen.

Was eigentlich durchaus menschlich sein kann, nur wie begegnet man solchen Auseinandersetzungen, auch darauf müssen wir vorbereitet sein.

Sein wir doch einmal ehrlich, zu diesem Punkt der Silvester in Köln seinen erbärmlichen Höhepunkt erlitt, machten es sich manche Verantwortlichen relativ einfach indem man behauptete, die Polizei vor Ort war der Versager.

Was ist passiert, es passierte an diesem Tag für uns unverhofft jenes was nicht sein durfte.

Trotzdem war in dieser Nacht Köln fast überall, nur wer waren die Täter?

Es waren nicht die, aus jenen Sammelunterkünften am Rande der Stadt, es waren jene die mehr wussten von uns und sich auskannten, die voraussetzen an diesem Abend ist die Toleranz weit dehnbar.

Eigentlich war es die Allianz der Verlierer, jetzt wird es interessant.

Bisher war man der Meinung, wir importieren mit den Flüchtlingen die Armut ins Land, was durchaus ökonomisch stimmt.

Silvester 2015 zeigte aber etwas anderes, das Bild der integrierten Verlierer in unserer Gesellschaft.

Ich hätte nie gedacht hier einmal den legendären Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky zu interpretieren, denn der sprach einmal von der Integrationswilligkeit und der Fähigkeit.

Allerdings sprach er nur davon, lassen wir das Thema, sonst sind wir wieder beim Thema: „Integrationsfähigkeitsprüfungstermin im Rathaus Neukölln in Absprache mit dem Bezirksbürgermeister“.

Nun lassen wir den, netter Mann war auch ein Kind seiner Zeit, stellen wir uns aber einmal die Frage: Ist die missglückte Art der Parallelgesellschaft nicht die Quittung einer halbherzigen Integration?

Genau dieses Ergebnis benötigen wir nicht, wer immer noch nicht weiß worüber ich rede, der sollte sich auf den Weg machen die Sonnenallee in Neukölln zu besuchen.

Dazu fand man mal einen herrlichen Aufsatz, nicht in einer Parteizeitschrift sondern in einem Kirchenblatt einer benachbarten Kirchengemeinde, von kleinen und großen Tricksern, von Kassieren und Lackierern ja und mittendrin Menschen die zueinander finden.

Das schrieb kein geringerer als mein hochgeschätzter Pfarrer, den gibt es allerdings auch nicht mehr hier.

Es war der Pfarrer, der sich einmischte der ist nun in Niederbayern, vielleicht brauchen die dort mehr Pfarrer die sich politisch einmischen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 26. Januar 2016 um 03:04 Uhr  

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