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Ich widerspreche Neubrandenburgs Rede der Kanzlerin

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Ich habe ziemlich lange überlegt ob ich mich noch überhaupt zum Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ äußern sollte, denn mittlerweile gibt es zu diesem Thema nur noch Experten.

Zu denen werde ich mich nie zählen und die landläufig immer interpretierbare Parteimeinung ist mir ebenso fern. Um das Problem „ Flüchtling“ zu verstehen griff ich einmal zu einem Klassiker, Klaus Mann „die Flucht in den Norden“.

In diesem Buch beschreibt nämlich Klaus Mann seine eigene Situation die ihn zur Flucht in den Norden trieb.

Dieses Mosaik der Unerträglichkeiten in einem Staat dessen Regime die Menschlichkeit aus dem Programm gestrichen hatte.

Würde die Einleitung zu diesem Buch, eines der Kinder des Literatur Nobelpreis- Trägers, der wiederum kurze Zeit später über Radio London zu den Deutschen Hörern sprach, jene Verantwortlichen von Heute lesen die sich mit all denen beschäftigen die nun einmal zu uns gelangt sind, würden die Menschlichkeit sowie die Ehrlichkeit wieder den Platz bekommen den sie verloren hat.

Dann würden endlich verantwortungsbewusste Entscheidungsträger die Drecksarbeit nicht von Ehrenamtlichen sich verrichten lassen.

Zurück zu Klaus Mann und seinem Werk „ Flucht in den Norden“, ihm war es bewusst, dieser Fluchtpunkt war ein temporärer, gewählt eigentlich nur des Vergessens wegen.

Eine Flucht deshalb um all das zu vergessen, was einem widerfuhr, verstehen das eigentlich alle jene die vor wenigen Monaten noch der Kanzlerin nachplapperten „ das schaffen wir“ und genau jene die jetzt eine Kehrtwende machen?

Nun die Bundeskanzlerin hat einen Flüchtlingskoordinator, der koordiniert im Sinne seiner Chefin und weniger im Sinne der Sache.

Der eigentliche Sinn der Sache ist es doch, Flüchtlingen zu helfen, wobei damit eigentlich wiederum der Menschenhandel beginnt.

Der wiederum und das lässt sich nun auch einmal bei Klaus Mann nachlesen wurde bei den Nazis zu einer lukrativen Einnahmequelle.

Muss derzeit wohl an der Hochschule für Diktatoren ein Pflichtfach geworden sein, mittels des organisierten Menschenhandels zurück an den internationalen Verhandlungstisch zu finden.

Könnte man lesen, nur wer liest heute noch und eine ganz andere Frage, wer von unseren Volksvertretern im Deutschen Bundestag hörte die CD von Thomas Mann „ an die deutschen Hörer“?

Ich glaube mittlerweile es scheren sich viele einen Scheißdreck auf das Erlebte der Anderen und auf die Not der Nachbarn, wer reicht eigentlich noch wem seine Hand?

Nennen wir es einmal so, der es macht vielleicht las er den Klaus Mann und weiß weshalb man diese temporäre Menschlichkeit und Wärme braucht um nicht nur zu vergessen sondern über den Tag hinaus zu denken.

Dabei gab es aber kein Zurück in ein Deutschland unter dem Hakenkreuz, kann man das auf heute beziehen dann sollte man fragen, gibt es für Flüchtlinge ein Zurück in ein System der Tyrannei?

Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. Februar 2016 um 03:12 Uhr  

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