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Schluss mit der Bevormundung und dem Lamento!

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Die Gerichte werden klären, ob in solchen Fällen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt ist.

Unabhängig davon aber wird so der Geist des Karnevals für Stimmungsmache missbraucht, die dort nichts verloren hat.

Denn der Stich wird gegen Menschen geführt, die mitnichten die da oben sind.

Es geht um die Ärmsten der Armen und diejenigen, die um Schutz nachsuchen.

So las man es in der Süddeutschen Zeitung, weil ein Pappmaschee-Panzer in einem Karnevalsumzug in Bayern Asylanten aufs „Korn“ nehmen sollte. Geschmacklos ja, aber gerichtliche Klärung und Staatsanwaltschaft?

Puh, da scheint die Journalistenwelt wieder in ihren gewohnten Linkspopulismus zu verfallen.

Besser man geißelt alles, was nicht auf der offiziellen Regierungslinie liegt, die derzeit links zu verorten ist, als sich der Toleranz gegen Andersdenkende schuldig zu machen, was unserer Tage ein mediales Sakrileg darstellt, in denen Andersdenkende auch schnell Bekanntschaft mit der Staatsanwaltschaft machen.

Kürzlich ist das auch einer Frau passiert, die der Kanzlerin den Begriff „Volksverräterin“ hinterhergerufen hatte und dabei erwischt wurde.

Der Panzer aus Pappmaschee dürfte nicht die einzige Perfidie in Karnevalsumzügen gewesen sein, aber die Staatsanwaltschaft am Aschermittwoch im Haus zu haben, weil ein Wagen daneben geraten war, davon hat man bisher noch nie etwas gehört.

Die Rechten in Deutschland werden derzeit konsequent mundtot gemacht, sowohl von den Medien, als auch von der Justiz und vor allem von der Regierung.

Das erzeugt Solidarisierungseffekte bei den Bürgern am rechten Rand, die wir bei den nächsten Wahlen spüren werden.

Horst Seehofer regt sich seinerseits gewaltig über Merkels „Unrechtsstaat“ auf und will sogar noch vor den Landtagswahlen vor das Verfassungsgericht ziehen, wenn die Kanzlerin die Flüchtlingszahlen nicht deutlich reduzieren kann.

Genau das aber wird sie nicht können.

Wenn man keine übergroßen Wartehallen im Niemandsland der Österreichisch-Deutschen Grenzregion will, lässt sich die Sache auch nicht an unseren Grenzen lösen. Da ist dann der Karnevalsspruch: „Wolle mir sie hereinlasse“ schon angemessener.

Die EU-Grenzen sind durchlässig und am deutschen Zaun lassen sich die Flüchtlinge nicht mehr stoppen, auch mit Panzern nicht.

Dann halten wir es lieber mit dem Spruch: „Es kütt wie es kütt“, was so viel meint, wie „Es kommt wie es kommt.“

Wir sollten aufhören uns in die Hosen zu scheißen und verstehen, dass wir als stärkste Wirtschaftsnation auf diesem Globus locker auch fünf oder sechs Millionen Flüchtlinge bei uns aufnehmen können, ohne zu kollabieren.

Dieses Gerede von der Wiederherstellung des Rechts, bringt niemanden weiter.

Pragmatismus ist angesagt.

Meine Frau sagte heute, dass sie die Männer aus Syrien arbeiten lassen sollen und die Frauen und Kinder Deutsch lernen.

Unser Land ist eh viel zu investitonsfaul, obwohl viel zu tun wäre.

Straßen, Schulen, Glasfaserkabel, alles muss neu gemacht werden.

Also warum keine Investitionsprogramme, die davon leben, dass die Nutznießer Flüchtlinge bei sich arbeiten lassen?

Wir brauchen Dachdecker, Klempner und jede Menge Industriefacharbeiter in verschiedenen Branchen, also warum nicht ausbilden und arbeiten lassen?

Unsere Wirtschaft krankt an einer immensen Exportlastigkeit, während das Land langsam vergreist.

Na also, hier sind die jungen Syrer – freut euch!

Warum sollen wir eigentlich Erdogan, der uns kaltblütig erpresst, die geforderten dreißig Milliarden in den Rachen schmeißen, damit er weiterhin seinen korrupten Apparat schmieren kann, wenn wir das Geld hier bei uns investieren könnten, um Arbeitsplätze für Flüchtlinge zu schaffen?

Deutschland, mach endlich was und hör auf zu jammern!

Das Problem mit den Flüchtlingen besteht ohnehin hauptsächlich darin, dass die Nächstenliebe von der Regierung verordnet wird und die Bürger sich manipuliert und bevormundet sehen.

Wenn die Kanzleramtsbesatzung endlich mal ein paar anständige Programme auflegen würde, müssten wir nicht weiter über die Ausbeutung unserer Sozialsysteme diskutieren oder die Überforderung des Landes.

Einfach integrieren und Schluss.

Vor allem nicht mehr herumlügen, dass wir den Flüchtlingsstrom stoppen und trotzdem noch demokratische Europäer bleiben können, Menschen bleiben können.

Das geht nun gerade nicht.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Februar 2016 um 03:06 Uhr  

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