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Zukunftsssicher auf dem Stuhl von gestern

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Zunächst bleiben wir auf der positiven Schiene, nach dem Tal der Tränen ging es wieder hin zu einem Neuanfang, ich mutete mir also etwas Neues zu.

Gleichzeitig erinnerten sich ein paar alte Kollegen an mich, man krempelte das Großraumbüro um und entdeckte meinen alten Schreibtischstuhl, irgendwie hatten jene beschlossen die sich nun mal wieder positiv an mich erinnerten, der müsste mir noch nachgeliefert werden.

Nun gut, manche hoffen auf die Goldene Türklinke, mir gönnte man nach 6 Monaten meinen Stuhl.

Zurück zu dem was ich nun tat, eigentlich sollte das alles nach Plan gehen, nur es überschlugen sich die Ereignisse.

Innerhalb kürzester Zeit erledigte ich Tätigkeiten, von denen ich zwar mal etwas gehört hatte aber sie noch niemals ausgeführt hatte, dabei ging es mir mehr um die Firma und ich wurde damit eins.

Noch lebten und arbeiteten wir im geschlossenen Raum namens Westberlin und dort waren einige in Kreuzberg eigentlich eine Firma, die sich irgendwie ergänzte.

Dabei tat sich immer etwas, nicht nur innerhalb der EDV sondern man spürte förmlich wer expandierte.

Nicht nur dass ich ein Prinzip einführte, meine Bürotür stand stets offen ich wollte somit einigen die Schwellenangst nehmen, dazu galt aber auch mitunter zu sagen „ wir arbeiten hier zusammen“!

Die Zusammenarbeit zu einem Credo machen heißt: jegliche Form eines Mobbing im Keim zu unterbinden.

Zudem versuchte ich mal einige zu einem Gespräch einzuladen, zum Thema „ sind wir zukunftsgerecht aufgestellt?“

Das Ergebnis hätte ich in der Art nicht erwartet, die berechtigte Furcht vor einer Programmierung basierte auf mangelndes Interesse an der Mathematik.

Ich musste also das Interesse wecken, um die Arbeitsfelder zukunftssicherer auszubauen.

Die ersten NC bzw. CNC Programme schrieb ich also selber und brachte dazu die komplette Nebenrechnung mit ins Spiel, die sagten dazu ja und konnten das nachvollziehen.

An die erste Maschine die voll-programmiert gestartet wurde, ich erinnere mich noch gut daran.

Es funktionierte, es funktioniert wenn man aufeinander zu geht und sich ergänzt.

Das Spiel setzte sich aber fort, Fehler entstehen bei der Arbeit durch Stress seitens Dritter und durch Dekonzentration.

Dekonzentration kann aber eine Quittung von der besonderen Art eines Mobbing sein, man nennt das den Erwartungsdruck.

Für mich galt und das gilt immer noch, wer nicht sich der Arbeit stellte erkennt auch niemals die Situation, nämlich wer arbeitet macht auch einmal Fehler.

Erst dabei erweist sich wie stark das Team zusammen steht, zerfällt dabei das Team hat der Teamleiter ebenso versagt.

Ich versuchte also Wege zu finden, wo das Vertrauen vor der Gunst stand, es war mitunter schwierig genug den stets musste ich auch meine Obrigkeit davon überzeugen.

Das hatte alles seine Gültigkeit bis zum Abend des 9. November 1989, ab 23 Uhr steppte der Bär in Kreuzberg, eigentlich endete bereits am Morgen danach eine Epoche.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 26. Februar 2016 um 03:14 Uhr  

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