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Start Neuigkeiten Des Mitregierens wegen, der Mehrheit wegen schauten wir im Osten über 25 Jahre weg.

Des Mitregierens wegen, der Mehrheit wegen schauten wir im Osten über 25 Jahre weg.

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Es gibt sie immer noch die brennende Frage in unserer Gesellschaft, ist ein Denkmodell mehrheitsfähig?

Für eine Idee die Mehrheit gewinnen, bedeutet mitunter an den Futtertropf heranzukommen.

Daraus machen andere wiederum die sog. tragenden Mehrheiten, eine tragende Mehrheit ist demzufolge eine gesellschaftlich breite Mehrheit.

Schon darf einem nichts mehr wundern, man macht es sich bequem und mutet der Mehrheit stets etwas zu.

Das lässt sich einfach erklären, es gibt Regierungen die mit einer breiten Mehrheit ausgestattet sind, sie meinen damit aber auch diese Mehrheit gibt ihnen das Recht.

Das wiederum ist demokratisch nicht fair, denn das hier durchaus präsente gefühlte Recht basiert auf eine physische Stärke, was wiederum im Gegensatz zur Gerechtigkeit stehen kann.

Damit sind wir bei den sog. gewissenlosen Entscheidungen, das sind jene Entscheidungen die getroffen werden die auf das gefühlte Recht der Mehrheit basieren aber mit einer Gerechtigkeit gegenüber Jedermann nicht im geringsten etwas am Hut hat.

Demzufolge sollte man stets nach der Nützlichkeit von Entscheidungen sprechen und das allerdings vor der Meinungsbildung, vielleicht fühlen sich dann all die Bürger in diesem Staate angesprochen, die sich aus welchem Grund auch immer von den Parlamentariern abgewandt haben.

Man spielt nicht mit dem Bürger, dass er sein Gewissen den Gesetzgeber überlassen sollte.

Manche reden in solchen Situationen vom fehlenden Respekt der Bürger vor der Gesetzesvorlage, das kann aber zu einem Selbsttor führen, Respekt sollte man der Gerechtigkeit bezeugen.

In den ersten Monaten des Jahres 2016 erleben wir nicht nur im sog. unkultivierten Osten Deutschlands eine temporär vereinigte Masse von Bürgern ohne Gewissen.

Unser Gewissen ist doch eine Verpflichtung, die uns immer wieder daran erinnert, ein Leben in einer Vereinbarung zu führen ohne den anderen zu verletzen und ohne andere zu kränken.

Inwieweit ist dieses Leben über die letzten 25 Jahre der unfairen Handlungen gewichen?

Wenn also manche Landesregierung in jenen Ländern über Jahre stabil war, formierte man sich doch der Mehrheit wegen in Tiefen herab, wo man eigentlich jene radikale rechte Minderheiten hätte sehen müssen.

Tat man aber nicht, weil man stets das Recht auf seiner Seite sah.

Damit machte man durchaus ein Unrecht mitunter mehrheitsfähig, in solchen Breiten wird das Leben für den Einzelnen mitunter ungerecht, stört aber nicht den Handelnden denn sie rechtfertigen ihr Unrecht und wissen sie haben in ihrer Region die Mehrheit hinter sich.

Damit ist der sog. gefühlte Rechtsstaat gemeint, der sich gesellschaftlich über die letzten 25 Jahre nach rechts verschoben hat.

Wundern darf man sich nicht mehr, wenn nun Tabus gebrochen werden nicht nur in Reden und Ankündigungen sondern in Taten, denn ihnen die das Recht eigentlich mit den Füßen treten stehen in den betroffenen Regionen nur eine Minderheit gegenüber.

Das schwere Los der weltoffenen Minderheit gegen den wütenden Mob in der Mehrheit, wobei wir da wieder bei der physischen Stärke sind und die baut wiederum Hemmungen ab und dabei werden sog. Unbeteiligte zu den Handlagern des Unrechts.

Dabei basiert so einiges auf einem Irrtum, man wirft dem Anderen stets etwas vor, was die Minderheit der weltoffenen Demokraten an loyaler Staatsession eigentlich nur verteidigen möchte.

Nur dieses Denkmodell ist derzeit im Osten unserer Republik nicht mehrheitsfähig, woran lag es eigentlich dass sich hier der auffällige Nationalismus mit einer Hemmungslosigkeit untermauert von Arroganz und Ablehnung gegen die menschlichen Tugenden so breit machte?

Wobei die arrogante Art mancher im Osten Deutschlands nicht vor Parteigrenzen halt macht, manches ist wahrhaftig abstoßender als anziehender.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 28. März 2017 um 14:01 Uhr  

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