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Die Linken nervös bis zum Anschlag!

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Heute ging ein Tweet oder besser dessen Kommentierung durch linke Politiker durch die Medien.

Erika Steinbach (CDU), für kritische Töne gegenüber Migranten durchaus bekannt, postete ein Foto von einem kleinen blonden Mädchen in Indien, das freundlich umringt war von jungen Inderinnen.

Drüber stand „Deutschland 2030“ und drunter die Frage: „Woher kommst Du denn?“

Der Grad der Empörung der sich in Berlin gegen Steinbach aufschaukelte und in den sozialen Medien ein vielfaches Echo fand, ist schwer nachvollziehbar.

Johannes Kahrs SPD-Bundestagsabgeordneter schrieb: „Das ist Hetze! So fördert sie die AfD.“

Sein Parteigenosse Staatssekretär Ulrich Kelber meinte zu Steinbach: „Sie haben - wieder einmal - die feine Grenze von Rechtspopulismus zum Rassismus überschritten. Sie tun mir leid."

Besonders empört klang es aus dem Lager der Grünen: Simone Peter, Bundesvorsitzende der Grünen meinte, das von ihr geteilte Bild sei „widerlich, rassistisch, hetzerisch.“

Die Linken-Abgeordnete Niema Movassat: „Da verwischen die Grenzen zu Verschwörungstheoretikern, AfD und Rassisten.

Man fragt sich, was links eigentlich heute ist? Die Gewähr auf den Holzhammer?

Hier wurde einer satirisch aufgearbeiteten Fotografie gleich alles unterstellt, was überhaupt nur möglich ist. Vollkommen ohne Begründung und ohne jede Nachvollziehbarkeit.

Die Linken argumentieren nicht mehr, sie verteufeln nur noch.

Das ist Linkspopulismus pur.

Letztlich ist das eine sehr ekelhafte, wenn auch effektive Methode, Meinungen und Äußerungen aus dem rechten Spektrum der Republik von vornherein zu diskreditieren und die Leute möglichst schnell mundtot zu machen.

Beunruhigend ist aber, dass es in Berlin für ein solches brechreizendes Moralisieren, das schon an totalitäre Regime vergangener Tage, die ähnlich heftig gegen den Klassenfeind vorgingen, erinnert, einen parteienübergreifenden Konsens zu geben scheint.

In der Welt wird sogar geäußert: "Es ist nicht das erste Mal, das Steinbach mit Provokationen auffällt:"

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, wie das klingt. Man fühlt sich an alte SEDler erinnert, die einen Abweichler zurechtweisen oder harmloser an Oberlehrer, die einen frechen Schüler tadeln.

Steinbach, die rechte CDUlerin ist bereits im Rentenalter und wird darüber nur noch müde lächeln, aber die linke Politik spitizt sich immer mehr auf ein totalitäres Element zu, das man als politische Korrektheit bezeichnet und im Sozialismus sein Pendant im Begriff "Fortschrittlichkeit" fand, was "ideologische Standhaftigkeit" bedeutete. Damals wie heute Begriffe mit erheblichem Drohpotential.

Trotzdem.

Die linke Politikszene in Berlin scheint äußerst nervös geworden zu sein und ist zumindest in den sozialen Medien sofort bereit Überfremdungsängste bei Politikern und Bürgern und ein durchaus realistisches Bedrohungserleben angesichts der Flüchtlingskrise sofort mit Rassismusvorwürfen zu parieren.

Das absurde an diesem Verhalten ist jedoch, dass diese Totalideologen von Links damit genau das machen, was sie den Rechtspopulisten immer vorwerfen: Dem Rechtsradikalismus in unserem Land Vorschub zu leisten.

Denn wie reagiert ein beunruhigter Bürger, wenn seine geäußerten Befürchtungen dazu führen, dass er in die Rassismus-Ecke geprügelt wird?

Richtig, er radikalisiert sich!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. Februar 2016 um 03:09 Uhr  

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