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Zwischen Frauke und Lutz liegt des Deutschen Zorn

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Eine deutsche Untugend ist das Recht des Einzelnen zornig zu sein, was besagt dass etliche Deutsche humorlos sind, sie erzürnen sich lieber.

Zornig werden kennt nicht die Toleranzzone, es steigert sich denn Deutsche möchten stets perfekt sein.

Damit kommt der Vergleich ins Spiel, denn mit einem „perfekt“ können eigentlich nur Vorgaben erfüllt werden, alles andere bezeichnet man nämlich als tadellos.

Tadellos ist aber der Großteil der Deutschen nicht, denn sie sind gedanklich stets bequem, denken vertikal anstatt horizontal und dabei eine Alternative finden.

Dabei geraten sie zu einer Selbstüberschätzung und muten sich und anderen etwas zu, man beherrscht auch das gesellschaftliche Wechselspiel nicht, denn man ist in einer recht humorlosen Welt Zuhause.

In einem Land wo die tägliche Ration von Belehrung vor dem Humor kommt serviert man sich und anderen kalten Kaffee.

Man blockt auch Ideen ab, verweist Querdenker und erinnert jedem zu jeder Zeit an die Tagesordnung.

Die Ordnung ist aber nicht das Markenzeichen der Demokratie, sondern ein starres Organisationsgebilde.

Durchaus kann man den Eindruck gewinnen, dass man vor der Diskussion schon die Organisation installiert hat, daraus entwickeln sich wahrhaftig keine offenen Auseinandersetzungen die wiederum der Teil des demokratischen Wettstreits sein könnten.

Kann man sagen, dass ein Wettstreit der Ideen einige Zeitgenossen bereits zornig macht?

Wer hat es noch gelernt mit Argumenten der Partner umzugehen, sicherlich kaum die gewählten Politiker, denn die stimmen nur zu. Überwiegend sind Politiker von heute Zugstimmungswerber, mitunter für Themen mit denen sie sich eigentlich gar nicht intensiv beschäftigt hatten.

Nun sind wir an der Schwelle, sagt man das denen dann macht man sich neue Freunde, das kann man ziemlich einfach erklären, wer möchte sich rechtfertigen?

Bevor sich ein Politiker rechtfertigt für sein Tun und Handeln, reagiert er trotzig und mitunter zornig.

Daraus folgern manche wiederum die Stärke dessen, es sieht allerdings anders aus mit dem Basta nahm man ihn nicht mehr ernst.

Sehen wir das einmal im derzeitigen Zusammenhang der gesellschaftlichen Situation in Deutschland, da gibt es eine Vielzahl von wunden Punkten, die man auf die Agenda setzen müsste und beginnen mit der Ungleichheit.

Die ist mittlerweile extrem zwischen dem Wähler und dem Gewählten, man hat sich entfremdet.

Liegt einerseits an der statten finanziellen Vergütung, zudem an den selbsternannten Experten.

Ziemlich einfach 100 meiner Freunde und Bekannten und ich benötigen keinen Finanzexperten in irgendeiner Bundestagsfraktion.

Hätten wir dabei den dringend benötigten Humor, würden wir diesen Experten sagen, versichert euren Kanarienvogel gegen Wegfliegen, aber lasst uns mit euren Analysen zufrieden.

Nun haben wir eine neue Situation, die Formation der Zornigen lief erst des Montagsabends durch Dresden und kaperte die AfD, Frauke und Lutz Deutschlands Oberzornige.

Wird nun zornig sein zum politischem Credo, dann findet man im rechten politischem Lager eine aufgewühlte Situation in der sich die Wertkonservativen der nationalen Ausrichtung beraubt wurden.

Nur zornig reagieren könnte zwar eine deutsche Untugend sein aber in keiner Weise ein richtungweisendes Programm. Könnte man meinen, es kam dazu weil all die anderen in den Parlamenten zu bequem reagierten, vielleicht schon denn es fehlten über all die Jahre die Debatten mit dem ungewissen Ausgang.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. März 2016 um 03:13 Uhr  

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