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Warum unterstützen die europäischen Linken Donald Trump eigentlich nicht??

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Schwer zu erklären, warum Donald Trump nicht von den Linken in Europa unterstützt wird.

Trump will außenpolitisch nicht mehr und nicht weniger, als die dominante Rolle Amerikas in der Welt zurückfahren.

Er will die Eigenverantwortung der Nationen und ihrer Führer stärken und bewundert einzig und allein aus diesem Grund Wladimir Putin.

Putin, so Trump, würde sich um Russland kümmern und zwar an erster Stelle.

Die Tatsache, dass Putin unlängst die Demokratie in Russland ausgehebelt hat, interessiert Trump dabei nicht so sehr.

Er ist ohnehin der Meinung, dass Amerika endlich aufhören sollte, Demokratie in die Welt exportieren zu wollen.

Die Staaten sollten sich lieber auf sich selbst und ihre wirtschaftlichen Probleme konzentrieren.

Die Kardinalfehler der amerikanischen Außenpolitik dieses Jahrtausends benennt Donald Trump ebenfalls ziemlich klar.

Der Einmarsch im Irak, der zu frühe Abzug aus dem Irak und der Sturz des libyschen Diktators Gaddafi.

Damit ist er klar auf der Wellenlänge der europäischen Linken angekommen und findet auch meine Zustimmung.

Die Idee, Amerika schrittweise aus der Nato herauszulösen, welche der Präsidentschaftskandidat ebenfalls schon öffentlich diskutiert, ist von nicht unbeträchtlichem Charme.

Er hat die Idee für eine Übergangszeit Deutschland und andere Länder für den Amerikanischen Schutz bezahlen zu lassen, damit wäre der Anreiz für eine eigene europäische Verteidigungsfähigkeit durchaus gegeben und die Abhängigkeit von den Amerikanern in der Nato würde zurückgehen.

Die europäischen Linken müssten Jubeln über Trump, tun das aber nicht.

Warum, ist auch schnell erklärt. Trump hat die europäischen Medien gegen sich, die auf die Linie der derzeitigen regierenden Demokraten eingeschworen sind und die neokonservative, parteienübergreifende Bewegung in Washington, die von Clinton repräsentiert wird, unterstützen.

Das bedeutet aber auch, mehr Interventionismus, mehr amerikanische Einmischung in Eurasien und mehr Einfluss der Amerikaner auf die europäische Politik und den europäischen Markt.

Warum die europäischen Linken von den Sozialdemokraten bis zu den Sozialisten das unterstützen wollen, wissen sie wohl selber nicht.

Sie lassen sich von wohlfeilen Unworten des Forrest Trump aus Amerika weiter das Gehirn vernebeln und erkennen gar nicht, was mit Clinton auf sie zukommt.

Gut also, dass Trump weiterhin gegen Homosexuelle und den Islam polarisiert sowie gegen Merkels Flüchtlingspolitik wettert, dann kommt nicht raus, dass dieser Kandidat für uns Europäer die bessere Wahl wäre.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Juli 2016 um 01:40 Uhr  

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