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Der Kaffeesatz

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Es nennen viele „Kaffeesatzleserei“ und wiederum andere sagen stets, „ weshalb unternahmt ihr nichts?“ und ganz andere spielen sich nach vorne und wiederum andere verteidigen ihre Mehrheiten.

Es geht um die Wahl in Berlin, eine sog. demokratische Mischmasch- Wahl.

Schon dieses Wort erregt die Kritiker nur sei denen gesagt dieses Stadtstaatsprinzip mit seiner speziellen Wahl überlebte die Wiedervereinigung beider Stadthälften, es wuchs was zusammen und man scheute sich etwas demokratisch kommunales verändern.

Man wählt nach wie vor mittlerweile alle 5 Jahre und wirft dabei alles in einen Topf, nur die Abgeordneten zum Deutschen Bundestag die wählt nicht mehr indirekt an diesem Tag.

Im Stadtstaat überwiegen also die Listen der Parteien in den Bezirken, man wählt auf Landesebene die Bezirksliste der Parteien für das Abgeordnetenhaus von Berlin, man wählt also nicht den Senat und erst recht nicht den Regierenden Bürgermeister.

Gesellschaftspolitisch spricht man von einen de facto Aufwertung der Bezirke, die aber in der politischen Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses wiederum in Parteien zerfällt.

In der Tat spielen da wieder die Fraktionen eine Rolle, die sich wiederum aus der Erst- und Zweitstimme zusammensetzen.

Mittlerweile allerdings gibt es kaum noch die sicheren Wahlbezirke und dieser Trend verlagerte sich aus dem Westen der Stadt in die Wahlbezirke des Ostens.

Abgesehen von wenigen Wahlbezirken die nach wie vor einer dort relativ stabilen Linkspartei gehören ist alles andere in Bewegung.

Das hat wiederum über die Landespolitik hinaus mit der Kommunalpolitik in den Bezirken zu tun, jeder meint in Ost oder West „Müller“ aber nach Müller folgt das Erwachen.

Es gibt nämlich in der Tat 4 Parteien die fast gleichstark sind und unter denen spielt die Hauptstadt CDU eine Exoten rolle, denn sie wurde zu einem Schmuddelkind.

Eine Frage stellt sich an der unteren politischen Ebene „wer kann es am Besten mit diesem Schmuddelkind?“, ich hoffe noch dass die Linken der Meinung sind „ mit uns nicht“.

Nur wer von uns kennt den Wähler der Linken in Ost bzw. West, es ist nicht mehr der Wähler der ausgrenzt sondern einer der sich politisch formiert hat.

Darin liegt der Fehler der Hauptstadt SPD, man machte mitunter alles andere schlecht und lobte sich zu oft.

Rechnerisch bedeutet das wiederum weshalb sollte man überhaupt mit seiner Erststimme wählen, wenn man sie abgesichert hat?

Dem System der Demokratie dienen, der Wahlaufruf unter Demokraten und genau das sieht man in Berlin nicht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 30. August 2016 um 01:09 Uhr  

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