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In Münster wiederholt sich zur Zeit ein völlig unappetitlicher, an Frankfurter Verhältnisse in den sechziger Jahren erinnernderer Prozess, als der Grossinvestor Ignaz Bubis u.a. Gründerzeithäuser abreissen liess, um, siehe Wikipedia, um jeden falschen Zungenschlag zu vermeiden):

Ende der sechziger Jahre plante die Stadt Frankfurt, durch den Abriss alter Gründerzeitvillen im Frankfurter Westend Platz für Bürohäuser zu schaffen. Abriss- und Baugenehmigungen wurden ohne weitere Prüfung erteilt.

Eine „Aktionsgemeinschaft Westend“ wollte den Stadtteil aber als Wohngebiet erhalten und widersetzte sich der geplanten Umwandlung.

Im Frankfurter Häuserkampf wurden Wohnhäuser besetzt, die Bubis erworben hatte und leerstehen ließ, um sie abreißen zu lassen. Teilweise wurden auch Bordelle dort errichtet.[2] Ignatz Bubis wurde wie auch andere Frankfurter Juden in der Öffentlichkeit als Investor stark kritisiert.

1979 kandidierte Bubis als Beisitzer für den Frankfurter Kreisvorstand der FDP.

Durch die Bauskandale war auch diese Kandidatur stark umstritten.

Später legten einige Mitglieder der Frankfurter FDP wegen der „Methoden“ ihres Vorstandsmitglieds Bubis im Baugeschäft ihre Ämter nieder.[3]

In dem Theaterstück von Rainer Werner Fassbinder Der Müll, die Stadt und der Tod wurde angeblich auf Bubis angespielt.

Bubis beteiligte sich 1985 an Protesten gegen eine Aufführung, die er als „subventionierten Antisemitismus“ bezeichnete.[4] (Zitat Wikipedia)

Parallelen, tja.

In Münster hat der hiesige Grossarchitekt Deilmann vor Jahren 'versprochen', das ehemalige Kinogebäude 'Metropol' abzureissen und sozialverträglich wieder aufzubauen.

Das Ding ist jetzt fertig, von den vorher versprochenen wohnungspolitischen Wohltaten ist allerdings keine Rede mehr.

Ein riesiger architektonischer Finger ragt in den Münsteraner Provinzhimmel, von Studentenwohnungen und vorher versprochenen preiswerten Möglichkeiten des betreuten Wohnens tönen trompetende taktische theoretische Tänze.

Und von dem ganzen Schmierentheater im hiesigen Hafenviertel (Klein London) zu berichten, gleiches Architekturmonopol, sei anderen Zeiten vorbehalten.

Eiskalte Kommerzpornokapitalisten trumpen halt überall herum.

Nur hat, wie so oft, angeblich niemand irgendwas davon mitbekommen und alle nölen nun herum.

Eine Megakoalition von Volksvertretern im Rat der Stadt Münster, alle jammern: SPD, CDU, FDP, ÖDP, Grüne, die Restpiraten, die Linke.

Anstatt eine Grossdemo aller obigen demokratischen Parteien vor dem obigen Architekturbüro zusammen zu kriegen, gab's eine Minimausdemo gegen einen Mikrostand der AfD letzten Samstag in der Fussgängerzone.

Und einen medialen Aufstand wegen dussliger Schulhofrangeleien. Mit AfD- Leuten (?). Die sollte man doch nicht mal ignorieren, wie der Bayer sagt, oder

Dumpfbacken, Dünnbrettbohrer (Stoppok)...



Zuletzt aktualisiert am Freitag, 30. September 2016 um 16:46 Uhr  

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