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Teile und siege!

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Gegen den Islamismus ist sehr wohl ein Kraut gewachsen, zumindest hier bei uns in Deutschland.

Wir müssen uns nur überwinden, die Islamisten konsequent unter Druck zu setzen und die demokratischen Muslime bei uns zu stärken.

Im Kampf gegen den politischen Islam, sollten wir unsere Tore weit für Menschen öffnen, die mir ihrem Land nichts mehr anfangen können. Ganz besonders gilt das für Türken, die die Islamisierung des türkischen Staates nicht mehr aushalten.

Wenn man darüber nachdenkt, wie es vielen politisch westlich und demokratisch orientierten Türken derzeit in ihrem Land ergeht, versteht man, dass die Zahl der Asylanträge bei uns ansteigt. Es kommen Diplomaten, Geschäftsleute und ehemalige Armeeangehörige ebenso wie Studenten und vor allem Journalisten aus der Türkei zu uns. Viele beantragen Asyl.

Sie haben Recht damit, ihr Land zu verlassen, weil dort alles verloren ist. Eine Diktatur islamistischer Provenienz wird nach dem Referendum im April, dass Erdogan nicht verlieren kann, weil die AKP das Referendum mehr oder weniger kontrolliert, an Fahrt aufnehmen.

Die Hoffnung, die Demokratie in der Türkei zu retten, wird vergebens gewesen sein. Zu retten, was zu retten ist, bedeutet aber auch, den Menschen, die als Verlierer der islamistischen Unterwanderung des türkischen Staates keine Chance mehr haben, die Tür soweit, wie möglich aufzumachen.

Dies bedeutet ausdrücklich nicht, dass wir es dem Islam in Deutschland bequem machen sollten, sondern das Gegenteil.

Viele türkischstämmige Deutsche sind politisch rückständiger, als ihre Landsleute in der Türkei. In ihren deutschen Parallelgesellschaften haben sie sich in den letzten Jahren eher zurückentwickelt zu einem konservativen Islamverständnis und lehnen unsere offene Gesellschaft ab.

Für diese Leute brauchen wir ein strenges Islamgesetz, wie es das CSU Präsidiumsmitglied, Jens Spahn, gerade vorgeschlagen hat. Vielleicht sogar in einer noch schärferen Form, als Spahn es vorgeschlagen hat. Ziel kann nur sein, es den Anhängern des politischen Islams, gegen die wir tatsächlich kämpfen müssen, in Deutschland so unangenehm wie möglich zu machen.

In Bezug auf Menschen muslimischer Herkunft, sollten wir sowieso viel mehr differenzieren können. Es gibt diejenigen, die ohne wenn und aber zur Demokratie stehen, wenn dies auch eine Minderheit zu sein scheint. Aber genau diese Minderheit müssen wir schützen, auch vor der Mehrheit der aggressiven Islamisten und ihrer konservativen Wegbereiter. In dieser Hinsicht kann es schwierig werden, zu trennen.

Gülen ist beispielsweise keinesfalls ein Vertreter des gemäßigten Islams. Er hat mit seinem Netzwerk über Jahre gemeinsam mit Erdogans AKP den türkischen Staat unterwandert, bis es zum Zerwürfnis kam. Das Erschreckende ist, dass man heute in der Türkei nur zwei starke politische Kräfte hat, eine islamistische und eine noch islamistischere Gruppierung, die derzeit die Macht übernommen hat. Gemeint sind die Gülenbewegung und die AKP Erdogans.

Das macht die Aussicht so trübe.

Wir sollten also zur Insel der demokratisch gesinnten Muslime werden und denen die Tür weit aufhalten, welche den islamistischen Kurs der Türkei nicht mitgehen wollen.

Teile und siege, könnte das Motto lauten. Deutschland als Schutzraum für alle demokratischen Türken mit einem gleichzeitigen Repressions- vielleicht auch Ausstoßmechanismus für die konservativen Islamisten, die unseren Staat ablehnen, könnte ein Modell für den Umgang mit dem politischen Islam werden.

Dann würde es hoffentlich nie heißen, Türken raus oder Moslems raus, sondern Islamisten raus. Das aber mit Nachdruck!

Mit den Salafisten sollten wir endlich mal anfangen. Die werden immer mehr und gerade auf die sollte ein Islamgesetz zielen, vorschlagsweise mit der Ausweisungmöglichkeit, wenn gegen unsere Demokratie gehetzt wird.  Man könnte diesen Leuten sogar die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen, wenn sie eine haben. Auch wenn man sie dann wohl mangels Abschiebemöglichkeit, als Staatenlose dulden müsste und eine weitere Radikalisierung zu erwarten ist. Aber umarmen kann man Salafisten ohnehin nicht.

Diese Möglichkeit gibt es in den USA analog übrigens auch.  Ein entsprechend bissiges Islamgesetz wäre genau das, was wir brauchen, um den Kampf gegen den politischen Islam zu gewinnen – und den sollten wir auf jeden Fall gewinnen, um nicht weiter in unserer europäischen Entwicklung zurückzufallen.

Der Kampf gegen den politischen Islam ist der Schlüssel für eine neue europäische Einigung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. April 2017 um 13:32 Uhr  

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