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Budapest: Massenproteste für eine Elite-Universität von George Soros!

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Das kann Soros in Europa.

 

Er bringt hunderttausend Menschen auf die Straße, die in Budapest für den Erhalt einer Eliteuniversität demonstrieren, die nur einigen Wenigen zu Gute kommt.

Die Macht der Symbole und der Manipulation zeigt die Kampagne des Soros-Netzwerks “Für Bildungsfreiheit” und die Tatsache, dass fast alle europäischen Spitzenpolitiker von Soros beeinflusst werden.  Am Ende bleibt die Feststellung, dass wir in Europa nicht mehr regiert werden, sondern beherrscht, von Leuten wie Soros, dessen Netzwerk eine großen Teil der europäischen Eliten beeinflusst.

Es ist nicht zu fassen! In Budapest demonstrierten an diesem Wochenende an die achtzigtausend Menschen gegen die Schließung einer Elite-Universität mit Hauptsitz in Amerika, die noch nicht einmal primär ungarischen Studenten zu Gute kommt. An der Central European University (CEU) in Budapest, die Anfang der neunziger Jahre von George Soros zunächst auch in Prag gegründet wurde und dann vom Präsidenten Vaclav Klaus aus dem Land herauskomplimentiert wurde, studieren 1400 Studenten aus 100 Nationen.

Erklärte Absicht der Universität war von Anfang an, den Geist des Liberalismus in die postkommunistische Welt zu tragen, eine parteiische, gesellschaftspolitische Mission, die sich der Spekulant und Hobbyrevolutionär George Soros, eine halbe Milliarde Dollar hat kosten lassen. Abgänger dieser Universität, die Politik und Wirtschaft lehrt, streben europäische Spitzenpositionen an und bekommen diese auch. Denn Soros ist längst ein Aushängeschild bei den Europäischen Eliten.

So empörten sich gegen die drohende Schließung der Universität, durch eine Lex-CEU, welche vom ungarischen Parlament (Fidesz-Partei, Orban) kürzlich beschlossen wurde, auch in erster Linie die europäischen Eliten. Für Deutschland waren das vor allem Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier.

Die Tatsache, dass aber nun Achtzigtausend vor das ungarische Parlament gezogen sind, und teils recht aggressiver Stimmung gewesen sein sollen, gibt zu denken. Achtzigtausend demonstrieren aggressiv für den Fortbestand einer Einrichtung, die der absoluten Spitze der europäischen Elitokratie dient und tragen dabei Transparente vor sich her, die „Bildungsfreiheit“ fordern!  Die CEU wird zwar aus Amerika gesteuert, hat dort aber nicht einmal eine Bildungseinrichtung. Sie ist ganz offensichtlich nicht mehr, als ein wissenschaftlich daher kommender Think-Tank, in dem die junge Elite Europas und der Welt auf den (Wirtschafts-) Liberalismus eingeschworen wird.

Kofi Anan äußerte sich heute besorgt über die Zukunft der CEU und die Rektoren von 23 amerikanischen Universitäten sind ebenfalls besorgt. Unter dem Hashtag IstandwithCEU kommen unglaubliche Statements über Twitter. Die Freie Universität Berlin könnte sich vorstellen, die Soros-Universität aufzunehmen. Die Freiheit der Wissenschaft sei in Gefahr.

Aber auch folgendes, was dem Strickmuster von Massenmobilisierungen durch die Soros-Maschine durchaus entspricht:

„Erst ging es um die Uni, jetzt geht es um die Freiheit des Landes

Ähnliches haben wir vor einem Monat bei den Protesten in Bukarest (auch von Soros unterstützt) ebenfalls gehört. Nur, dass Soros in Rumänien inzwischen heillos diskreditiert ist und von der Bevölkerung aufrichtig gehasst wird.

Eine weitere Parallele zu den Massenprotesten von Bukarest, vor einem Monat, ist, dass sich dort wie hier die Demonstranten an den Staatspräsidenten hielten, der die jeweiligen Mehrheitsparteien in den Parlamenten stoppen sollte. In Bukarest wenigstens noch wegen einer Korruptionsamnestie, die den gewählten Sozialisten zu Gute gekommen wäre, in Budapest nur, für eine kleine Eliteuni!

Die aber soll angeblich mehr sein, als ein enger elitärer Zirkel der Auserwählten. Der Angriff auf die CEU sei ein Angriff auf die Demokratie in Ungarn.

In Wirklichkeit aber sagen die Proteste in Budapest nur eines aus. Für seinen Machterhalt in Osteuropa kann Soros die europäischen Eliten mobilisieren und ist in der Lage mit seinen Netzwerken mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße zu bringen, die dann, gefüttert mit den passenden Slogans, tatsächlich revolutionäres Potential entwickeln und jederzeit einen Regime-Change herbeiführen können.

Man kann Victor Orban, auch wenn man ihn nicht mag, durchaus verstehen, wenn er so eine Keimzelle der Elitokratie und so ein Potential für eine neue Farbenrevolution möglichst nicht im Land haben will.

Die Tragik der Demonstranten besteht darin, dass sie der Meinung sind, gegen Orban und seinen autoritären Führungsstil zu demonstrieren und in Wirklichkeit für Soros, die europäischen Eliten und eine komplette Kontrolle des Landes durch eine dünne Führungsschicht, ausgebildet auch bei Soros, agieren. Schlimmer kann man nicht manipuliert werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 30. Juli 2017 um 05:55 Uhr  

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