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Meinungsverdichtungen

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Die mathematische Toleranz bei Umfragen wird ersetzt durch Vermutungen der jeweiligen Institute und die wiederum richten sich nach ihren Auftraggebern.

Damit hat der Auftraggeber eine gewisse Tendenz auf die Sicht der Dinge bereits in die Erstellung mit eingebaut, zudem arbeiten Institute nach gewissen Methoden, es gibt nicht mehr das sog. Zufallsprinzip zur Meinungsforschung.

Das wäre in unserer Zeit zu träge und zu kostenintensiv, nicht die Fragestellung sondern die Auswertung, man unterwirft die Auswertung in das Prinzip um mathematisch damit eine logische Tendenz aufzuzeigen.

Was einerseits durchaus logisch ist, dient allerdings nur dem Institut, man stellt sich ungewollt in den Dienst dieser als der zufällig Befragte.

Interessant ist dabei, der Befragte meint der Gefragte zu sein und damit signalisiert er seine Bereitschaft, bereitwillig unterscheidet er in 3 Stufen, die der Verknüpfung dienen: „aus, an oder gar nichts“ Mehr oder minder leitet man den sog. Gefragten dorthin, zuvor allerdings operiert man mit der Stärke jener Gruppe und aus welcher Region.

Gruppen dienen nicht nur der Interessenlage sondern geben auch Auskunft über Bildung und Teilnahme am Leben.

Das heißt: Es ist also gewollt, dass Meinungsforschungsinstitute mit der Veröffentlichung der politischen Stimmung im Land zu der bestimmten Zeit um bis zu max. 6 % auseinander liegen.

Das wiederum schlachtet man bei den Auftraggebern gerne aus, motiviert man den Wähler , wenn man von einem Kopf an Kopf Rennen spricht, wenn man das so haben will wird man das so liefern.

Man muss nur die richtigen Daten liefern, dann erfolgt eine angenehme Auswertung.

Widmen wir uns nun einmal einer typischen Prognose zu, die meistens in Abständen veröffentlicht wird, eine gewisse Bewegung in diese Zahlen kommt in der sog. kalten Wahlkampfphase, das ist diese Zeit wo sich Parteien einrichten und beginnen aufzustellen, leider zunächst die Kandidaten und 3 Monate vor der Wahl das Wahlprogramm.

Man sieht zuvor Köpfe und vernimmt das Programm wesentlich später, den Ausschlag kalkuliert man ein.

Er kann um 5% ins Plus oder Minus ausschlagen.

Im Ergebnis präsentiert man die 10 % Toleranz als den Erfolg, der eigentlich nur die Hälfte wert ist.

Es gilt aber wiederum das Ergebnis im Plus zu festigen, das wird kaum gelingen, denn welcher im Minus liegt startet zur Aufholjagd, es wäre nun wirklich zu aufwendig hier entscheidende Faktoren mit in die Meinungsforschung einzubringen.

Anstatt dessen agieren die wiederum weiter, das Spiel beginnt auf das Neue und Jeder Auftraggeber sieht seine Chance.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. Mai 2017 um 17:06 Uhr  

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