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Werden die Grünen jetzt heimattauglich?

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Brr… ! Bald ist Halloween und die Grüne Horrorpartei übt sich schon mal darin, möglichst viele Leute zu erschrecken.

Katrin Göring-Eckardt will plötzlich für „unsere Heimat kämpfen“, welche sie auch explizit „liebe“. Das wirkt so, als würde Frankenstein sich outen, dass er eine Sammlung mit süßen Teddybären zuhause habe. Prompt kriegt Fräulein Frankenstein auch Gegenwind aus dem übrigen Gruselkabinett:

Der Journalist Jan Gesthuizen twittert als erster eine Antwort:

„Heimat? Geht’s noch? Ich würde mir wünschen, wenigstens ihr würdet den Rassisten nicht nach dem Mund reden.“

Da wäre die Welt der Grünen doch wieder in Ordnung! Leute, die ihre Heimat lieben, reden den Rassisten nach dem Munde.

Im Großen und Ganzen wird ihr allerdings in der nun eröffneten Diskussion mangelnde Glaubwürdigkeit vorgeworfen, was auch sicher nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Heimat, so die Grüne Jugend, sei ein ausgrenzender Begriff und tauge nicht zur Bekämpfung der rechten Ideologie. Die Grüne Jugend ist gerade in Bayern damit beschäftigt, eine „Heimat-Kongress“ der bayerischen Grünen, der am 3.12. stattfinden soll, möglichst deutlich zu konterkarieren.

Reiner Bütikhofer wirft übrigens den Jungen Grünen vor, Sprachpolizei spielen zu wollen und verteidigt den Heimatbegriff.

Zum „Patriotismus“ führt bei den Grünen allerdings kein Weg. Die Quadratur dieses Kreises versuchte unlängst schon der norddeutsche Grüne, Robert Habeck, der einen Patriotismus ohne Deutschland forderte.

Er meint damit wohl eine Art Heimatliebe ohne Nation. Patria heißt allerdings Vaterland, was Habeck bei seiner Definition nicht zu stören scheint.

Warum ist die Annäherung der Grünen an den Heimatbegriff oder gar in sehr schräger Weise an den Patriotismus nun eigentlich Horror und nicht ein Stück vom Teddybär?

Die Grünen haben den ersten Angriffskrieg der Bundeswehr seit dem zweiten Weltkrieg gegen Jugoslawien gerechtfertigt und mitgetragen. Eine Bundeswehr, die ihr Vaterland verteidigen soll, mögen sie aber nicht!

Diese Kombination zweier unverrückbarer historischer Realitäten spricht eine ganz klare Sprache:

Die Grünen sind in ihrer Mehrheit keine Pazifisten und bereit, andere Länder militärisch anzugreifen. Zugleich sind sie keine Patrioten und nicht bereit, unser Land zu verteidigen. Was Göring-Eckkardt mit Heimat meint, kann sich nur auf den Thüringer Wald beziehen, als Hamburger fühlt man sich, mangels Glaubwürdigkeit, schon nicht mehr angesprochen.

Die Grünen sind im Grunde Kriegstreiber, die ihr eigenes Land über die Klinge springen lassen würden.

Einer von denen will jetzt sogar Außenminister werden.

Wenn das nicht zu Halloween passt, was dann?

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 16:32 Uhr  

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