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Start Archiv 2009 Das gleiche Prozedere wie bei der letzten Wahl

Das gleiche Prozedere wie bei der letzten Wahl

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Wenn man das gestrige "Fernsehduell" betrachtet,

so hat man den Eindruck, dass die beteiligten Hauptprotagonisten, Steinmeier und Merkel, gar nicht die Kraft geschweige denn den Willen haben, die große Koalition "willentlich" zu beenden, um eine andere Regierung zu bilden.

Nun kann man mit Müntefering argumentieren "Opposition ist Mist!".

Aber soll man sich wirklich in eine erneute "Große Koalition" stürzen, nur um an die Macht zu kommen?

Ich sage "Nein!".

Zwar bildet die SPD das "soziale Korrektiv" gegen die neoliberale Politik von Angela Merkel, aber ich denke, dass man langsam nach anderen linken Mehrheiten in den Parlamenten auf Kommunal-, Landes- und in naher / ferner Zukunft auch auf Bundesebene Ausschau halten sollte.

Und spätestens 2013, wenn einige ältere Politiker der "Ära Schröder" in den Ruhestand getreten sind und die "jüngeren Politiker" nachrücken, ist die Zeit gekommen über "linke Bündnisse" nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene nachzudenken.

Interessanter Artikel hierzu auf Spiegel.de, in dem geschildert wie, wie sich junge Politiker aus SPD und Linke "unideologisch" monatlich treffen, um über aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren.

Ich denke generell, dass sich die einzelnen Parteien und Politiker ohne Vorbehalte diskutieren müßten, weil es sich bei allen Parteien um "demokratische Parteien" handelt.

Und das gewisse Bündnisse nur etwas Zeit brauchen bis sie sich auf Bundesebene etablieren konnte man ganz deutlich beim "rot-grünen" Bündnis in Hessen Mitte der 80er Jahre gesehen.

Zwar hat es dann noch einmal mehr als 10 Jahre gedauert bis sich das Bündnis auch auf Bundesebene etablieren konnte, aber mit einer Regierungszeit von 7 Jahren kann das Bündnis dann auch nicht so schlecht gewesen sein.

Und was vor allem alles in der Umwelt- und Sozialpolitik mit den Grünen erreicht wurde und inzwischen zum "Standard" geworden ist ist durchaus beachtlich.

Dies sollte uns zuversichtlich stimmen, dass es in naher / ferner Zukunft zu einer "Linken"-Mehrheit im deutschen Bundestag kommen kann und kommen muss.

 

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