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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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2018

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2018 sich etwas vornehmen für das kommende Jahr, heißt an sich glauben, heißt Hoffnung zu haben und sein Ziel abzustecken.

Mit welchen Erwarten starten wir, weshalb gerät man zu Beginn eines Jahres bereits unter Zugzwang und warum forderte man eigentlich stets etwas von Anderen?

Bei uns sind die Macher in der Politik nicht mehr die Gestalter, sie wurden zu Statisten ihrer eigenen Interessen und die widersprechen der erwartenden Gestaltung.

Die Hoffnung auf gestalterische Maßnahmen wird ersetzt durch eine darstellende Prinzipientreue, sich immer an erster Stelle zu sehen.

Wer wagt sich heraus und sagt eigentlich mal das, was ihm stört und wer weißt wen den Weg in eine Zukunft?

Wer sich stets zunächst nennt, der klammert bewusst aus und der schließt aus.

Mittlerweile hat sich das Gesellschaftsspiel „ nach unten treten“ zum Volkssport entwickelt, wobei die Staus in den Flaschenhälsen der Karriereplanung zu Fallbeispielen werden.

Wer dieser neoliberal geprägten Gesellschaft den Spiegel vorhält gilt schon als Außenseiter, wer aufmuckt wird niedergemacht.

Mitmachen und sich politisch einbringen, sollte möglichst im Gleichklang marschieren, denn die Parteien benötigen keine Querdenker mehr.

Der Querdenker von 2018 ist der ungebetene Gast in den Veranstaltungen, man zieht seine Linie durch und klammert aus.

Werden Querdenker zu Außenseiter verliert eine Gesellschaft an einer Dynamik in der Diskussion.

Hegen wir die Hoffnung auf ein Jahr 2018, wo mancher wieder mutiger werden könnten und die Diskussion wieder zu Mittelpunkt der Demokratie werden sollte.

2018 könnte somit das Ende der politischen Harmonie bedeuten, ich werde dem nicht nach weinen.

Diese politische Harmonie prägte nämlich die Aktivitäten des global agierenden Neoliberalismus und der wiederum sägte an den Säulen unseres Sozialsystems.

Das war der Irrweg jener Pragmatiker denen die Solidarität abhanden kam, was sich als notwendig erweisen sollte war nichts anderes als eine sozialpolitische Offenbarung.

Was hier fehlt ist die Einsicht, sich einfach mal in die Lage des Anderen versetzen.

Dazu benötigt man Zeit und ein Interesse an jene Alternativen, wieder Herr seiner eigenen Zeit werden.

Nur der wird auch Zeit finden für seinen Nachbarn, der mehr Zeit aber viel weniger Geld.

Dann könnte man sich einmal über die „soziale Gerechtigkeit“ unterhalten, was ist eigentlich gerecht und was soll dabei sozial sein?

Wer kennt noch die Soziale Marktwirtschaft, etwas was total in den Hintergrund gestellt wurde.

Warum eigentlich, weshalb verlor der Kapitalismus die Kapitalisten die man kannte, weshalb gibt es die Sozialpartnerschaft nicht mehr?

Es waren die Erwartungen jener anonymen Masse die ihr Geld in Fonds und Wertpapiere anlegten bei Banken die mit Steuermitteln vor dem Absturz gerettet wurden, sie demontieren jetzt mit antikapitalistischen Mitteln ihre eigentlichen Retter von Gestern und die gewählte politische Creme von heute schaut ihrem Treiben zu.

Das nennt man die politische Ohnmacht der Begierigen, die Verquickung und Vernetzung bringt uns allerdings demokratisch kaum weiter.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. März 2018 um 14:09 Uhr  

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