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Agenda 2010

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Hartz IV muss weg

SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fordert Abkehr vom Sanktionsregime. Agenda 2010 habe Aufstieg der Rechten befördert

Den Parteien ist wohl bewusst, dass rassistische Stimmungsmache ankommt.

Laut Befragungen wählten bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr 21 Prozent der Arbeiter und sogar 22 Prozent der Erwerbslosen die AfD.

Dazu zog jüngst die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in einer Publikation unter dem Titel »Angst im Sozialstaat« Bilanz.

Das Ende 2017 vorgestellte und medial weitgehend unbeachtet gebliebene Papier hat es in sich:

Die Agenda 2010 gleiche einer »institutionellen Angstmobilisierung«.

Sie habe massiv minderheitenfeindliche Tendenzen und den Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte befördert, konstatieren die Autoren Sigrid Betzelt und Ingo Bode.

Mit Hartz IV habe die Politik systemische Risiken individualisiert, heißt es.

Das System bedrohe Lohnabhängige bis weit in die Mitte der Gesellschaft.

Der Verlust des Arbeitsplatzes oder Krankheit gefährdeten den gesamten bis dahin erarbeiteten Lebensstandard.

Betroffene passten sich einerseits vermehrt an.

Andererseits entstehe Kontrollverlust und Wut.

Wörtlich schreiben die Autoren: »Im Prekariat dominiert das Treten im Hamsterrad, um den Absturz nach ganz unten zu vermeiden; hier erscheinen Abgrenzungstendenzen nach unten besonders markant.«

Betzelt und Bode schlagen eine Abkehr von Hartz IV und ein Zurück zur »kollektiven Absicherung« vor.

aus: http://www.nachdenkseiten.de/?p=41805#h01

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Januar 2018 um 15:06 Uhr  

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