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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Gute Nacht ihr Seeheimer

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Der Niedergang der SPD ist unmittelbar mit dem Einfluss der Seeheimer in der Partei verbunden, das läßt sich nicht nur zeitlich beweisen sondern ist durchaus am Verhalten etlicher rekonstruierbar.

Man setzt voraus stets offen zu sein, grenzt aber bereits plural ab indem man den Begriff der Offenheit für sich interpretiert und letztlich nach Gemeinsamkeit ruft.

Der Niedergang einer Volkspartei, wie der SPD läßt sich nur aufhalten mit einer konsequenten Analyse, die weder von rechts oder links beeinflussbar sein wird, denn es ist nun einmal eine Tatsache mit der Annäherung zur politischen Mitte, wollte man die neue Mitte definieren und die wiederum zog Kreise.

Die Neue Mitte als den Bezugspunkt der sozialdemokratischen Politik zu fixieren war der geschichtliche Irrtum der Seeheimer in der SPD und ihnen furz nun dieser Irrtum voll ins Gesicht.

Sicherlich im Laufe von Perioden verschieben sich Koordinaten innerhalb der Gesellschaft, die Mitte des Koordinatensystems ist der eigentliche Zentrum.

Heute weiß man, die Mühe machte man sich nicht jene linke Flanke ernst zu nehmen und somit entstand die unmittelbare politische Entfernung zwischen dem Wähler und den Gewählten.

Man interpretierte nicht sondern zementierte die sog. Mitte, damit entzog man sich der pluralen Situation und begann Verantwortung im Sinne der Gesellschaft zu privatisieren.

Schlimmer ging es wohl nicht als die Verantwortung zu delegieren, man wollte den dynamischen und zukunftsorientierten Zeitgenossen reflektieren, dem die soziale Komponente ein Beipack des wirtschaftlichen Erfolges sein sollte.

Insofern war die Politik der Seeheimer bereits das Kontra zu den Herz Jesu Sozialisten in der CDU, wobei man letztere gar nicht mehr leben ließ.

Der Zeitgeist der Individualisierung aller Probleme des Menschen machte die Sozialausschüsse der CDU einfach platt und innerhalb der SPD den Einfluss der Seeheimer stärker.

Das Gemeinwohl verlor an Boden von Jahr zu Jahr, der Einzug der Privatisierung ins Soziale nahm seinen Lauf mit einer Regierungsbeteiligung der SPD, wo standen dort und wo stehen sie heute „ die Seeheimer in der SPD“?

Wer das Gemeinwohl opfert um der Privatisierung einen Dienst zu erweisen, nimmt dem Staat eine Steuerungsfrequenz, wer Staatsbetriebe privatisiert leistet dem Kapitalismus einen Bärendienst und unter diesen Maßnahmen leiden wir heute.

Der Wähler weiß sehr wohl, wer der Gestalter jener Agenda 2010 war und wer für sich in Anspruch nahm, arbeiten bis 70 Jahre. Ziehen wir Mal gemeinsam diese unartigen Zeitgenossen zur Verantwortung, was fehlt ist der verbindliche und öffentliche Widerspruch zu der Politik Schröders, Müntefering und Clement.

Mit dem Widerspruch erzielt man Glaubhaftigkeit, mit sozialer Gerechtigkeit erzielte man Sprechblasen, wider der Sprechblasenpolitik mehr zur angewandten Sozialpolitik, vielleicht der Weg den Niedergang der Sozialdemokratie zu stoppen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. Februar 2018 um 15:55 Uhr  

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