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Der Blindflug der Seeheimer

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Es stellt sich nicht die Frage nach den Flügeln in einer politischen Partei sondern nach der Ausrichtung.

Andererseits spricht man von der politischen Flanke wird die allerdings zu übergewichtig gerät die kpl. politische Ausrichtung in Gefahr zur Unkenntlichkeit zu werden.

Diese Unkenntlichkeit ist die Wahrnehmung durch den Wähler, obliegt es nun den Kandidaten oder steht die Partei vor den jeweiligen Personen?

Falls nun beides allerdings in der Meinungsbildung als vage wahrgenommen wird, beginnt eine Erosion.

Die allerdings innerhalb der Sozialdemokratie in ihrer Mitte begann, etwas was sich ganz anderes dargestellt als es der konservative Flügel besetzte.

Erodiert die Mitte einer Partei, heißt das zunächst Unzufriedenheit beim Wähler.

Inwieweit interessiert der konservative Flügel die Unzufriedenheit der Wähler?

Eigentlich beginnt der Prozess vor Ort, wer wagt sich von oben nach unten und geht in jene Problemzonen? Wo das Zentrum der Problemzone die Summe der Unzufriedenheit ist, man ist also unten unzufrieden mit dem was man oben in der Politik macht?

Man fühlt sich in Stich gelassen, man fühlt sich überfordert und man benötigt ein Ventil.

In solcher Phase hätte man den Dialog beginnen müssen, sind die sog. parteiinternen Konservativen überhaupt willig den Dialog mit all jenen zu beginnen die zum Opfer ihrer Agenda Politik wurden?

Die Unfähigkeit einiger in führenden Positionen sich mit der Nachhaltigkeit ihrer Politik zu beschäftigen, die dem Sozialstaat mehr schadete als nutzte ist der eigentliche Anlass zu dieser anhaltenden Erosion.

Konservative werden stets primär andere belehren wollen, denn sie fühlen sich zum Erfolg verpflichtet.

Nimmt man das wiederum wörtlich dann steht hier die Person vor der Organisation, man vereinnahmt etwas von dem für sich.

Beides nun zunächst das Belehren und dann jenes Vereinnahmen wird zu einem durchsichtigen Manöver, was einerseits der Demokratie nicht dienlich sein kann.

Das wird quittiert mit einer Politikmüdigkeit, die dann zum Desinteresse werden kann, was wiederum Gleichgültigkeit bedeutet.

Die Gleichgültigkeit der Bürger lässt sich als das Staatsversagen beschreiben, wenn das die Zukunft ist haben Volksparteien ihren Anspruch innerhalb der Meinungsbildung verloren.

Eine sicherlich harte These, nur fragen wir uns einmal bewusst, war die Agenda Politik der SPD nicht die Anti-These zur legalen gesellschaftlichen Meinungsbildung?

Das lässt sich kaum revidieren sondern das ist der Klotz am Bein der Konservativen in der SPD, da hilft weder Weihrauch noch jene kraftvolle Sprache von oben nach unten, denn unten gärt es.

Was eigentlich fehlt ist der Wille zum Bruch um damit einen Aufbruch zu beginnen, es fehlt nicht nur den Seeheimern der Wille aus der Analyse Schlüsse im Sinne aller zu ziehen.

Man tanzt weiterhin um das Kalb herum und bringt sich nach vorne, bekannt als die Brot- und Spiele Spiele.

Dazu schweigen sollte man nicht mehr, denn nichts ist schlimmer als das Gelächter von außen zu erleben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2018 um 16:30 Uhr  

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