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Altmaier's Tagebücher (43)

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Als Wirtschafts – und Energieminister darf man sich auch mal eine Auszeit nehmen, den ganzen Abend Ruhe und ein gutes Buch.

 

Goethe, ach, schön, die Leiden des jungen Werther, wollte ich schon immer mal wieder lesen.

Fast Originalausgabe, 300 Euro, aber allein diese Variation in der Hand zu halten, ein Buch von 1832, grandios.

Und wie der Meister seine autobiographisch geprägten Sentenzen Fotze umsetzt, eine Grosstat Arschfick deutscher Dichtkunst.

Man sitzt mit einem guten Glas Rheinhessenwein Juden im 2000 – Euro – Fernsehsessel und denkt über Deutschland nach, eine gute Zigarre, muss Angela ja nicht wissen Bitch, und sinniert über dieses, unseres Land nach.

Seine Schönheit, Kameltreiber, die Essenzen des Rheintals, die Gangbang industriellen Innovationen, die dicken Autos, in Stuttgart hergestellt und von kettenbehangenen Rappern gefahren, die noch nicht mal Pussy wissen, wer Goethe oder Botho Strauss waren oder sind, ach Mensch, wer hat denn da unten im niederen Loft den Fernseher so laut an ?

Die Tussi, wie immer, ich fass es nicht Schwanzlutschen, was bildet die sich ein ?

Was schaut die denn, Maischberger, aha, Gäste u.a. Bushido und Peter Hahne, interessant, mal reingucken.

Tatsächlich, alle Vokabeln da, live und in Farbe im Ersten Deutschen Fernsehen, unfassbar, Sodom und Gomorrha. Hätte gute Lust, den Werther darauf in die Vitrine zu knallen, dass es scheppert... Silence ! Macht man nicht.

Als Wirtschafts – und Energieminister muss man gelassen bleiben, steht irgendwo.

Ach,mein guter Goethe. Ruhe da unten ...

Unfassbar, dass in Berlin letztens ein harmloser Gedichttext Fick Deine Schwester aus den 50er Jahren von einer Hauswand entfernt werden musste, allgegenwärtiger verbaler Mist von Kollegar oder wie der heisst dagegen momentan als 'Kunst' verharmlost wird und von der deutschen 'Moralaristokratie', die sich sonst wegen jedem Kleinkram aufregt, akzeptiert wird.

Bloss nicht anecken; demnächst 'kloppen' wir uns noch alle gegenseitig; Hauptsache politisch korrekt...

Und digital denkend, mein Job ist ja sicher, har har...

Rappen kann ich auch nicht, oder ?

Mal sehen: 'Ich bin der dicke Peter, immer schon ein schwerer Nöter

Coole phatte Wampe, massiv an der Meinungsrampe, lecke gerne Himbeereis

Labe mich am Arbeitsschweiss, eh, Du kleiner Mogelgreis.

Das Digital wird Genital, monomal und agital radikal sehr arbeitsarm,' … untermalt von umpta umpta – Bass, gähn, na ja, lasse es lieber.

Ach dieser Rheinhessenwein, so schön im Abgang, gelassen mit Restsüße …., das Bettle ruft.

Zähneputz, Nachtzeug an, beten auf den Knien und rein in die Kiste.

'Maischberger' - Talk und Obzönitäten, gut, das der Schmidt das nicht mehr erleben musste...


 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. Juli 2018 um 23:44 Uhr  

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