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Die Erosion der Parteien

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Das Ende der Denkschablonen

Das wiederum bedeutet nicht das Ende des demokratischen Staates, sondern es deutet auf einen Beginn der Inneren Erosion von politischen Organisationen hin.

Wo man einerseits stets einer Partei zugeneigt ist, aber ein Establishment erlebt was sich der Denkschablonen von gestern bedient.

Eine Schablone ist ein gutes Regieren setzt eine breite parlamentarische Mehrheit voraus und andererseits steht vor einem immer Jener der die politischen Richtlinien bestimmte.

Was für etliche die es ins Establishment schafften ein Vorteil war, man sang im Chor der Mehrheitsbeschaffer mit, die politische bestimmende Gestaltung war ein Privileg der sog. Mehrheit, man installierte sog. Zweckbündnisse als Zählgemeinschaften.

Das gesellschaftliche Gegenstück dazu ist das Erstarken einer in sich orientierten Zivilgesellschaft, die sich nicht mehr vereinnahmen lässt, insofern können kaum die Parteien aus dieser demokratische gesellschaftlichen Formation Mitglieder rekrutieren.

Kontern die wiederum mit ihrem Regelwerk von Gestern, werden politische Parteien stets der zweite Sieger sein.

Das hätte man allerdings in den Parteizentralen bemerken müssen, ein Parameter ist die Wahlbeteiligung.

Viel zu lange hat man den Nichtwähler als den Verweigerer einer demokratischen Tugend bezeichnet, man machte sich auch das einfach.

Ein weiteres Problem lag eigentlich darin, weshalb man in der Wählergunst fiel?

Das Resultat ist das Ergebnis eines sukzessiven Prozesses, der sog. gesellschaftlichen Entfremdung.

Was wiederum andere für sich als den neuen Nationalismus bezeichnen, was in der Tat eine weitere Variante einer gesellschaftlichen Irrweges ist.

Wir sollten uns daran machen aus der Erosion der politischen Parteien eine zukünftige positive Variante zu ziehen.

Unsere offene und plurale Gesellschaftsordnung ersetzte eine formatierte durch eine informierte Gesellschaft, mitunter war in der Vergangenheit der aktive Kern der Zivilgesellschaft politischer als manche Partei es war.

Werden Parteien zu einem Zweckbündnis der Regierenden können sie langfristig sich entpolitisieren, genau das erleben wir gerade.

Die gefühlte Ohnmacht lag überwiegend beim Wähler, ich spreche nicht vom sog. enttäuschten Wähler.

Den lassen wir einmal außer Betrachtung, die Umkehrung der Verhältnisse zeigt also die durchaus klischeehafte Reflektion in den Schaltzentralen der Mächtigen.

Man bedient sich der Denkschablonen, damit schließt man aus anstatt ein, die Folge eines sog. Ausschlusses sind in der Konsequenz verpasste Chancen für neue Mehrheiten.

Neue Mehrheiten erfordern neue Bündnisse, nur Ewiggestrige nennen das Tabubruch.

Dem Tabubruch zum Trotz ist es wert mehr Demokratie zu wagen, es rächt sich immer mehr für die SPD das man sich immer noch der Denkschablonen von Gestern bedient.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 03. August 2018 um 12:18 Uhr  

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